Die wichtigsten Gartenarbeiten im Juli
Guter Vorsatz: Nicht zu dick auftragen!
Der Rasen ist gemäht und das Schnittgut muss irgendwohin. Genau - am besten als Mulchmaterial auf die Beete mit Gemüse und zu nährstoffhungerigen Stauden. Denn da tut es gute Dienste. Es sorgt dafür, dass der Boden feucht bleibt, wirkt temperaturausgleichend, hält das Unkraut in Schach und das Bodenleben in Schwung, und es liefert auch noch eine gute Portion Nährstoffe.
Der Versuchung, den Pflanzen mit möglichst dicken Mulchdecken besonders Gutes zu tun, ist groß. Doch sollten sie nicht zu dick auftragen.
"Schleierartig" soll der Grasschnitt den Boden bedecken, in trockenen Sommerwochen darf es auch etwas mehr sein. Aber ein Zuviel bietet Schnecken nur ein gemütliches Plätzchen und der Grasschnitt beginnt schnell zu verklumpen und zu faulen.
Verteilen sie die Reste lieber unter Sträuchern und Hecken oder lassen die das Mähgut in der Sonne trocknen und lagern es für kommende Wochen, wenn der Grasschnitt und damit das Mulchmaterial weniger werden.

Quelle: Der praktische Gartenkalender 2026/ Juli Bild: magnific
Obst- und Gartenbauverlag München